Schon im Mittelalter spielte Stil eine grosse Rolle. Zwar gab es damals weder Marken noch Logos, aber Symbole waren genauso wichtig wie heute. Bauern, Priester oder Adelige – alle folgten bestimmten Regeln und Modetrends. Also rein in die Schnabelschuhe! Schon im Mittelalter waren Kleider ein Zeichen der Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Gruppe. Die Schülerinnen und Schüler betrachten die Wandgemälde in den Ausstellungsräumen und in der Basilika, um zu erkennen, wie diese als historische Quellen zur Geschichtsforschung dienen. Anhand der originalgetreu hergestellten Kleider eines Mannes aus dem 14. Jahrhundert – gefertigt mit den damaligen Techniken und Materialen – setzen sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit der Entwicklung der Mode auseinander.
Ablauf
In Halbklassen: Entdeckungswerkstatt mit der wissenschaftlichen Kulturvermittlerin/dem Kulturvermittler und interaktiver Besuch der Räume zum Mittelalter mit der Lehrperson.
Bezug zum Lehrplan
Mensch und Zeit, Hilfsmittel und Methoden der Forschung